Berta Jové Batallé
Inspiriert durch die Oltener Halle am Bahnhof Bauma und deren repräsentative Wirkung als Gemeindeeingangstor, wird für den Neubau des Werkhofes die Idee einer freistehenden, offenen Halle verfolgt. Von der Körnung her, orientiert sich der am Gemeinderand gelegene Bau an den talaufwärts folgenden Industriebauten. Zum benachbarten Wohnquartier hin reagiert das Gebäude mit einer offenen Fassade. Um die Erdbewegungen zu minimieren, wird der Vorplatz hangseitig um ein Geschoss erhöht. Die nutzungsflexible Halle ist auf einem durchgehenden Tragwerkraster aufgebaut. Das Projekt sieht vor, den Massivbau auf ein Minimum zu reduzieren und möglichst viele Bauteile in Holz umzusetzen. Die Nutzungen werden je nach Gebäudeausrichtung verteilt. Öffentliche Nutzungen bilden die neue Adressierung zum Nachbarquartier hin. Gegenüber der Kantonstrasse tritt die Fassade zweigeschossig in Erscheinung. Hangseitig ist der Werkhof mit seinem intensiven Umschlagsbetrieb und grossen Aussenlagerflächen angeordnet. Durch die klare Nutzungszuteilung wird eine reibungslose Entflechtung aller Abläufe sichergestellt. Die Besucher der Sammelstelle bleiben im inneren Ring, deren eigene Zufahrt als Wartebereich dient. Links und rechts des inneren Rings ist die Rückkehr der Feuerwehreinsatzwagen sowie die Zufahrt der Einsatzkräfte mit Privatwagen gewährleistet. Die Wegfahrt der Einsatzkräfte nach Dienstende wird unabhängig durch die Quartierstrasse gewährleistet.
Baumanagement: Jaeger Coneco AG
Statik: S&K Bauingenieure AG
Umgebung: Chaves Biedermann GmbH








