2025
Bauherr
Gemeinde Bauma
Auftragsart
Studi­en­auf­trag
Bearbeitung
Àlex Cazurra Basté
Berta Jové Batallé

Inspi­riert durch die Oltener Halle am Bahnhof Bauma und deren reprä­sen­ta­tive Wirkung als Gemein­de­ein­gang­stor, wird für den Neubau des Werk­hofes die Idee einer freiste­henden, offenen Halle verfolgt. Von der Körnung her, orien­tiert sich der am Gemein­de­rand gele­gene Bau an den talauf­wärts folgenden Indus­trie­bauten. Zum benach­barten Wohn­quar­tier hin reagiert das Gebäude mit einer offenen Fassade. Um die Erdbe­we­gungen zu mini­mieren, wird der Vorplatz hang­seitig um ein Geschoss erhöht. Die nutzungs­fle­xible Halle ist auf einem durch­ge­henden Trag­wer­kraster aufge­baut. Das Projekt sieht vor, den Massivbau auf ein Minimum zu redu­zieren und möglichst viele Bauteile in Holz umzu­setzen. Die Nutzungen werden je nach Gebäu­de­aus­rich­tung verteilt. Öffent­liche Nutzungen bilden die neue Adres­sie­rung zum Nach­ba­r­quar­tier hin. Gegen­über der Kanton­s­trasse tritt die Fassade zwei­ge­schossig in Erschei­nung. Hang­seitig ist der Werkhof mit seinem inten­siven Umschlags­be­trieb und grossen Aussen­la­ger­flä­chen ange­ordnet. Durch die klare Nutzungs­zu­tei­lung wird eine reibungs­lose Entflech­tung aller Abläufe sicher­ge­stellt. Die Besu­cher der Sammel­stelle bleiben im inneren Ring, deren eigene Zufahrt als Warte­be­reich dient. Links und rechts des inneren Rings ist die Rück­kehr der Feuer­wehr­ein­satz­wagen sowie die Zufahrt der Einsatz­kräfte mit Privat­wagen gewähr­leistet. Die Wegfahrt der Einsatz­kräfte nach Diens­tende wird unab­hängig durch die Quar­tier­strasse gewähr­leistet.

Bauma­na­ge­ment: Jaeger Coneco AG
Statik: S&K Bauin­ge­ni­eure AG
Umge­bung: Chaves Bieder­mann GmbH