Heike Ortmann
Hannah Huber
Lena Meschenmoser
Auf dem Jenny Areal soll ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. Mit einem strategischen Überbauungsplan werden die Weichen für eine qualitätsvolle und erfolgreiche Umnutzung und Weiterentwicklung des ehemaligen Industrieareals gestellt.
Der Grundgedanke der neuen Bebauung leitet sich vom für das Areal charakteristischen Bebauungsmuster mit klar gegliederten Längsvolumen ab. Durch die Setzung der vier Gebäude bleiben Sichtachsen frei. Gleichzeitig entstehen zwei begrünte Zwischenräume, die sich zum Quartierpark hin öffnen, sowie ein zentraler, halböffentlicher Erschliessungshof. Gegen den Park hin schliessen die Gebäude mit einem Kopfbau ab, der durch die wechselnden Gebäudehöhen die Stirnseite rhythmisiert. Gegen die zweigeschossigen Wohnhäuser hin, werden die Gebäude niedriger und lösen die Bebauungslinie durch abgewinkelte Stirnfassaden auf. Die Geometrie der beiden seitlichen Volumen lassen im Westen sowie im Osten gemeinschaftliche Eingangsplätze entstehen. Durch die Ausrichtung und die gegenseitige Abschirmung sind die Aussenräume mehrheitlich von der nordwestlichen Wetterexposition geschützt und gleichzeitig gut besonnt. Die rhythmisch gegliederte Holzfassade verstärkt das filigrane Erscheinungsbild der facettenreich gestalteten Baukörper. Die zurückhaltende, erdige Farbigkeit orientiert sich in ihrer Einfachheit und Robustheit am industriellen Erbe.
Insgesamt überzeugte der Projektvorschlag die Jury mit seiner volumetrisch gut austarierten ortsbaulichen Setzung und der damit im Einklang stehenden architektonischen Erscheinung.
Statik: Synaxis AG
Umgebung: KOLB Landschaftsarchitektur GmbH










