2025
Bauherr
Fritz + Caspar Jenny AG
Auftragsart
Studi­en­auf­trag
Bearbeitung
Cyril Kramer
Heike Ortmann
Hannah Huber
Lena Meschen­moser

Auf dem Jenny Areal soll ein neues Kapitel aufge­schlagen werden. Mit einem stra­te­gi­schen Über­bau­ungs­plan werden die Weichen für eine quali­täts­volle und erfolg­reiche Umnut­zung und Weiter­ent­wick­lung des ehema­ligen Indus­triea­reals gestellt.
Der Grund­ge­danke der neuen Bebauung leitet sich vom für das Areal charak­te­ris­ti­schen Bebau­ungs­muster mit klar geglie­derten Längs­vo­lumen ab. Durch die Setzung der vier Gebäude bleiben Sicht­achsen frei. Gleich­zeitig entstehen zwei begrünte Zwischen­räume, die sich zum Quar­tier­park hin öffnen, sowie ein zentraler, halb­öf­fent­li­cher Erschlies­sungshof. Gegen den Park hin schliessen die Gebäude mit einem Kopfbau ab, der durch die wech­selnden Gebäu­de­höhen die Stirn­seite rhyth­mi­siert. Gegen die zwei­ge­schos­sigen Wohn­häuser hin, werden die Gebäude nied­riger und lösen die Bebau­ungs­linie durch abge­win­kelte Stirn­fas­saden auf. Die Geome­trie der beiden seit­li­chen Volumen lassen im Westen sowie im Osten gemein­schaft­liche Eingangs­plätze entstehen. Durch die Ausrich­tung und die gegen­sei­tige Abschir­mung sind die Aussen­räume mehr­heit­lich von der nord­west­li­chen Wetter­ex­po­si­tion geschützt und gleich­zeitig gut besonnt. Die rhyth­misch geglie­derte Holz­fas­sade verstärkt das fili­grane Erschei­nungs­bild der facet­ten­reich gestal­teten Baukörper. Die zurück­hal­tende, erdige Farbig­keit orien­tiert sich in ihrer Einfach­heit und Robust­heit am indus­tri­ellen Erbe.
Insge­samt über­zeugte der Projekt­vor­schlag die Jury mit seiner volu­me­trisch gut austa­rierten orts­bau­li­chen Setzung und der damit im Einklang stehenden archi­tek­to­ni­schen Erschei­nung.

Statik: Synaxis AG
Umge­bung: KOLB Land­schafts­a­r­chi­tektur GmbH