Lukas Scheck
Lena Meschenmoser
Henri Weidmann
Um das zukünftige Wachstum des Familienunternehmens bewältigen zu können, soll auf dem angrenzenden Areal eine Erweiterung geplant werden. Zudem soll der Bestand im Rahmen einer übergeordneten Entwicklungsstrategie ausgebaut und modernisiert werden. Der Wettbewerbsbeitrag von Diagonal Architekten sucht eine durchdachte und robuste Gesamtlösung für die Weiterentwicklung des Areals auf der Grundlage eines Weiterbauens am Bestand. Leitgedanken sind eine klare städtebauliche Setzung, überzeugende betrieblich-funktionale Organisation sowie ein sorgfältiger Umgang mit Bestand und Ressourcen. Der Entscheid, architektonisch, statisch und ökologisch konsequent auf dem Bestand weiterzubauen, bildet die grosse Stärke des Projekts.
Die nötigen Neubauten ergänzen in diesem Sinne die bestehenden Gebäude zu einer Grossform, die ein niedrigeres Gebäude mit einer begrünte Dachterrasse umschliesst. Eine vorgehängte Fassade aus Aluminium-Lochblech verleiht dem Gebäude Leichtigkeit und einen textilen Ausdruck. An verschiedenen Stellen überlappt der Blechvorhang die Fensterflächen und erzeugt ein Spiel mit Transparenz und gefiltertem Licht. Die Hauptgebäude aus den Jahren 1972 und 2005 sind immer noch ideal angeordnet und konzipiert. Sie funktionieren als betriebliches Herz der Anlage und können mit verhältnismässig geringem Aufwand ertüchtigt und weitergenutzt werden. In der Nachhaltigkeitsbilanz ist der Erhalt dieser Gebäude entscheidender Faktor.
Statik: Synaxis AG
Umgebung: Parbat GmbH
Verkehrsplanung: IBV Hüsler AG












