2025
Bauherr
OPO Oeschger AG
Auftragsart
Studi­en­auf­trag
Bearbeitung
Dario Oechsli
Lukas Scheck
Lena Meschen­moser
Henri Weid­mann

Um das zukünf­tige Wachstum des Fami­li­en­un­ter­neh­mens bewäl­tigen zu können, soll auf dem angren­zenden Areal eine Erwei­te­rung geplant werden. Zudem soll der Bestand im Rahmen einer über­ge­ord­neten Entwick­lungs­stra­tegie ausge­baut und moder­ni­siert werden. Der Wett­be­werbs­bei­trag von Diagonal Archi­tekten sucht eine durch­dachte und robuste Gesamt­lö­sung für die Weiter­ent­wick­lung des Areals auf der Grund­lage eines Weiter­bauens am Bestand. Leit­ge­danken sind eine klare städ­te­bau­liche Setzung, über­zeu­gende betrieb­lich-funk­ti­o­nale Orga­ni­sa­tion sowie ein sorg­fäl­tiger Umgang mit Bestand und Ressourcen. Der Entscheid, archi­tek­to­nisch, statisch und ökolo­gisch konse­quent auf dem Bestand weiter­zu­bauen, bildet die grosse Stärke des Projekts.
Die nötigen Neubauten ergänzen in diesem Sinne die beste­henden Gebäude zu einer Gross­form, die ein nied­ri­geres Gebäude mit einer begrünte Dach­ter­rasse umschliesst. Eine vorge­hängte Fassade aus Alumi­nium-Loch­blech verleiht dem Gebäude Leich­tig­keit und einen textilen Ausdruck. An verschie­denen Stellen über­lappt der Blech­vor­hang die Fens­ter­flä­chen und erzeugt ein Spiel mit Trans­pa­renz und gefil­tertem Licht. Die Haupt­ge­bäude aus den Jahren 1972 und 2005 sind immer noch ideal ange­ordnet und konzi­piert. Sie funk­tio­nieren als betrieb­li­ches Herz der Anlage und können mit verhält­nis­mässig geringem Aufwand ertüch­tigt und weiter­ge­nutzt werden. In der Nach­hal­tig­keits­bi­lanz ist der Erhalt dieser Gebäude entschei­dender Faktor.

Statik: Synaxis AG
Umge­bung: Parbat GmbH
Verkehrs­pla­nung: IBV Hüsler AG