2024
Bauherr
Gemeinde Ober­glatt
Auftragsart
Wett­be­werb, 2. Preis
Bearbeitung
Dario Oechsli
Andrin Alpiger

Die Nutzungen der Primar­schule werden in zwei unter­schied­liche Gebäude verteilt. Zusammen erzeugen sie eine klare Glie­de­rung der Aussen­räume in einen Zugangs­platz, einen gedeckten Eingangs- und Verbin­dungs­be­reich zwischen den Gebäuden und in einen gross­zü­gigen Pausenhof, der sich zur Land­schaft öffnet. Die Unter­richts­räume werden in ein nied­riges, gestrecktes Gebäude einge­bunden, welches drei Unter­richt­s­cluster anein­an­der­reiht. Im Erdge­schoss erschliesst eine zum Pausenhof offene Vorzone die drei Eingänge, von welcher die Treppen in die Cluster hoch­führen. Diese werden um zentrale Räume grup­piert, welche verschie­dene Gruppen- oder Einzel­a­r­beiten ermög­li­chen. Die Block­zei­ten­räume und die Sport­halle formen das zweite, höhere Gebäude. Es stapelt die Nutzungen und hebt die Sport­halle ins Ober­ge­schoss hoch. Dadurch wird im Erdge­schoss ein rundum verglaster Block­zei­ten­be­reich frei­ge­spielt, der einen starken Bezug zum Aussen­raum hat. Der Block­zei­ten­be­reich bietet ein flexi­bles Grund­riss­layout und entspricht in seinen Dimen­si­onen dem Fuss­ab­druck der Sport­halle.
Das Projekt spricht eine einfache Archi­tek­tur­sprache mit tradi­ti­o­neller Holz­kon­struk­tion, Sattel­dä­chern und natur­be­las­sener Mate­ri­a­li­sie­rung. Die Qualität soll durch den mass­vollen, ökolo­gi­schen Einsatz der Mittel und durch eine sorg­fäl­tige Ausfor­mu­lie­rung der Gebäude und ihrer Zwischen­räume entstehen. Es wird der Bezug zum land­schaft­lich geprägten Umfeld gesucht und im Innern der Anlage soll eine möglichst viel­fäl­tige Nutzung ermög­licht werden.